Porreres
Die Gemeinde von Porreres liegt im südlichen Zentrum Mallorcas und gehört zur Region Es Pla de Mallorca. Sie grenzt an die Gemeinden von Felanitx, Campos, Llucmajor, Montuïri, Sant Joan und Vilafranca de Bonany. Die Gemeinde hat eine Fläche von 85,63 km² und 4364 Einwohner. Über 1000 Hektar dieser Gemeinde sind Teil des Naturgebiets Massís de Randa, das als Gebiet von besonderem Interesse klassifiziert ist.
Die Präsenz von Menschen in der prähistorischen und klassischen Zeit wurde durch ca. 30 archäologische Funde dokumentiert.
Aus der römischen Zeit wurden verschiedene Relikte, wie z.B. ein Grabstein gefunden. Im Jahre 1300 wurde Porreres durch den König Jakob II. zum Dorf ernannt.
Die Landwirtschaft ist die Haupteinkommensquelle dieser fruchtbaren Region, in der sich noch 36 Windmühlen befinden. Die Qualität der Felder ist besonders für Getreide, Mandelbäume, Johannisbrotbäume, Safran, Weinberge und Aprikosen geeignet. Die getrockneten Aprikosen aus dieser Region sind sehr bekannt.
In Porreres befindet sich der Sitz des Regulierungsrats für die Herkunftsbezeichnung der Produkte von Es Pla und Llevant. Er befindet sich in der Mühle Molí de n’Amengual.
Das Kloster von Monti-Sion ist sehr sehenswert, da es eine sehr interessante Geschichte besitzt, die bis ins 14. Jahrhundert zurückgeht. Im Jahre 1954 versammelten sich fast alle Einwohner, um an nur einem Tag eine drei Kilometer lange Straße zu bauen, die bis hoch auf einen Gipfel führt. Dort befindet sich das Kloster, wo jedes Jahr am Sonntag nach Ostern eine Bußprozession stattfindet.
Auf beiden Seiten der Straße befanden sich sieben Kreuze, die im 15. Jahrhundert gebaut wurden. Diese Kreuze stellten die Sieben Schmerzen und die Sieben Freuden der Jungfrau Maria dar. Man kann heute noch fünf von diesen Kreuzen finden. Ebenfalls findet man dort kleine Denkmäler aus dem 18. Jahrhundert, die Teil des Leidenswegs sind, der im Kloster endet.
Der Eintritt in das Gebäude findet durch eine Treppe statt, die bis zum Haupteingang mit Tonnengewölben versehen ist. Von dort erreicht man den Klosterhof, der Rundbögen und einen Brunnen besitzt, der dazu dient das Regenwasser aufzufangen.
Von Interesse
- Museum (altes Krankenhaus)
- Windmühle
- Kloster von Monti-Sion (14. Jahrhundert)
- Mühle Molí de n‘Amengual
- Kreuze